Archiv für den Monat Januar 2015

ARD verbreitet litauische Kriegspropaganda

Was man so alles verpasst, wenn man sich der abendlichen Propagandamaschinerie auf den Bildschirmen entzieht.

Die Propagandaschau

ardMan schüttelt manchesmal nur noch den Kopf darüber, für welchen hanebüchenen Unsinn sich die sogenannten „Journalisten“ des NATO-Hetz- und Propagandasenders ARD prostituieren. Eines dieser absurden Propagandamärchen ist die herbeifantasierte Bedrohung der baltischen Staaten durch Russland. Würde man Putin mit diesem Unfug konfrontieren, er würde sich zweifellos ähnlich kaputtlachen, wie über die NATO-Propagandalüge, der US-Raketenschirm sei zum Schutz Europas vor einer iranischen Aggression. Ob die Iraner davon wissen? Auch die würden sich am Boden wälzen vor Lachen – oder die Europäer für vollkommen irre erklären.

Politisch, historisch und journalistisch beschränkte – oder einfach nur vollkommen willfährige – Journalisten, die derlei Unsinn ernsthaft verbreiten – und damit bei einfachen Menschen ganz gezielt Ängste schüren – haben in einem von den Bürgern bezahlten Rundfunk nichts, aber auch gar nichts verloren.

Die politische Stoßrichtung dieser NATO-Kriegspropaganda muss nicht lange erklärt werden: Es geht offensichtlich darum, Russland weiter zu dämonisieren, um Sanktionen und die aggressive…

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Politik auf eigenen Füßen

Die Bundesrepublik war einst ein Wegbereiter. 1996 erklärte sie den 27. Januar zum nationalen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus. Es ist der Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee. Damals war das KZ schon weitgehend geräumt. Es waren noch etwa 7500 Gefangene, die die sowjetische Armee im Lager vorfand. 2005 wurde dieser Tag von der UN-Generalversammlung als Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust proklamiert. Damit trat das Gedenken an die Nichtjuden in den Hintergrund. Weiterlesen

Erfurt treibt es bunt

„Erfurt ist bunt – Wir setzen Zeichen“. Unter dieser Überschrift veröffentlichte der Evangelische Kirchenkreis Erfurt am 23. Januar 2015 einen Aufruf. Es lohnt sich, den Text nicht nur zu überfliegen, sondern ihn einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Weiterlesen

Mit dem Rücken zur Wand fällt man nur nach vorn um – auf die Nase

Merkel und Gabriel machen Putin ein Angebot

So titelt heute der deutsche Blätterwald. Voraussetzung ist allerdings „eine umfassende Friedenslösung in der Ukraine“.

Soll man da lachen oder weinen? Die von den USA initiierten Sanktionen gegen Russland bereiten der Wirtschaft in vielen Ländern der EU zunehmend Probleme. Sie sind ein Eigentor. Dass der Friedensprozess in der Ukraine nicht vorankommt, liegt ebenfalls an der EU. Die Regierung in Kiew ist pleite. Sie brauchte Kredite für den Krieg im Donbass. Die bekam sie von der EU, nicht von Russland. Für die angebliche Invasion Russlands liegen bis heute keine Beweise vor. Daran ändern auch die gebetsmühlenartig wiederholten Behauptungen nichts.

Die Freihandelszone hatte Putin selbst vorgeschlagen. Die „harmonische Wirtschaftsgemeinschaft von Lissabon bis Wladiwostok“ ist seine Idee. Der ukrainische Präsident Wiktor Janukowytsch war dabei, sie in die Tat umzusetzen. Dafür wurde er von Marionetten der EU aus dem Amt geputscht.

Merkel und Gabriel machen Putin kein Angebot. Sie sind endlich bereit, dessen Angebot anzunehmen. Über die Ukraine wird da noch zu reden sein. Denn entsprechende Bedingungen wird nun auch Moskau stellen.