Mit dem Rücken zur Wand fällt man nur nach vorn um – auf die Nase

Merkel und Gabriel machen Putin ein Angebot

So titelt heute der deutsche Blätterwald. Voraussetzung ist allerdings „eine umfassende Friedenslösung in der Ukraine“.

Soll man da lachen oder weinen? Die von den USA initiierten Sanktionen gegen Russland bereiten der Wirtschaft in vielen Ländern der EU zunehmend Probleme. Sie sind ein Eigentor. Dass der Friedensprozess in der Ukraine nicht vorankommt, liegt ebenfalls an der EU. Die Regierung in Kiew ist pleite. Sie brauchte Kredite für den Krieg im Donbass. Die bekam sie von der EU, nicht von Russland. Für die angebliche Invasion Russlands liegen bis heute keine Beweise vor. Daran ändern auch die gebetsmühlenartig wiederholten Behauptungen nichts.

Die Freihandelszone hatte Putin selbst vorgeschlagen. Die „harmonische Wirtschaftsgemeinschaft von Lissabon bis Wladiwostok“ ist seine Idee. Der ukrainische Präsident Wiktor Janukowytsch war dabei, sie in die Tat umzusetzen. Dafür wurde er von Marionetten der EU aus dem Amt geputscht.

Merkel und Gabriel machen Putin kein Angebot. Sie sind endlich bereit, dessen Angebot anzunehmen. Über die Ukraine wird da noch zu reden sein. Denn entsprechende Bedingungen wird nun auch Moskau stellen.

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Ein Gedanke zu „Mit dem Rücken zur Wand fällt man nur nach vorn um – auf die Nase

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