Schlagwort-Archive: Journalismus

Aktueller Journalismus 9

Die bundesdeutschen Medien haben ein neues Lieblingskind: Die „Gidas“. Pegida und die Ableger außerhalb Dresdens drängen sogar den Dauerfeind Putin in den Hintergrund. Selbst der Krieg in der Ukraine, der mit Krediten der EU wieder angekurbelt wurde, nimmt einen der hinteren Plätze in der Berichterstattung ein. Liegt es an der geografischen Nähe des Themas oder kommt es gelegen, um von der Verantwortung der Bundesregierung für weitere Tote im Donbass abzulenken? Weiterlesen

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Ideologie auf der Überholspur

Nun ist es offiziell: Lügenpresse ist das „Unwort des jahres“ 2014. Das hat gesessen! Die Reaktionen in der selbstverständlich überhaupt nicht gleichgeschalteten Presse sind wie üblich einhellig. Da lohnt sich ein Blick darauf. Trifft das Wort, oder besser: Unwort, tatsächlich zu? Oder wird es mit der Deklaration als Unwort endlich in die richtige Ecke gestellt? Weiterlesen

Wahrheit oder Lüge? Mediale Lügen als Medizin

Sind Sie oft schlapp und müde? Sind Sie anfällig für Infektionen oder leiden Sie unter Allergien? Dann sollten Sie Ihr Immunsystem stärken und ins Gleichgewicht bringen. Arzt und Apotheker sind nicht die einzigen, die Sie dabei unterstützen können. Nein, es gibt auch Hilfe von einer ganz anderen Seite. Lesen Sie gelegentlich die Umfragen bei T-Online! Warum? Ganz einfach: Lachen ist eine gute Medizin. Weiterlesen

Unwidersprochene Geschichtsklitterung bemängelt

In einem am Abend des 07. Januar 2015 in den ARD-Tagesthemen ausgestrahlten Interview hat der ukrainische Ministerpräsident Arseni Jazeniuk die Bundesrepublik um Hilfe gebeten. Weder die Journalistin Pinar Atalay, die das Interview mit ihm führte, noch Bundeskanzlerin Angela Merkel, mit der er sich am nächsten Tag traf, oder irgendeine andere Stelle der Bundesregierung zu einem späteren Zeitpunkt gingen auf seine skandalöse Behauptung ein: „Wir alle erinnern uns gut an die Invasion der Sowjetunion in Deutschland und die Ukraine.“ (Interview bei 1:12 min)

Zwei Tage ist nichts passiert. Es scheint niemanden gestört zu haben, dass Jazeniuk mal eben die Geschichte des Zweiten Weltkriegs für seine Propaganda passend schreiben wollte. Dann hat das russische Außenministerium eine offizielle Protestnote an die Bundesregierung geschickt. Weiterlesen

Europa sorgt sich um Russland. Wirklich um Russland?

Der deutsche Blätterwald titelt heute, dass sich Europa um Russland sorge. Es ist besonders der Verfall des Rubel, der den westlichen Ökonomen Sorge bereitet. Dabei sind die Aussagen der Presse wie üblich sehr ungenau. Nicht nur bezüglich der Form. Europa ist eben nicht die EU, sondern doch noch etwas größer. Und Sorgen machen sich vor allem diejenigen, die jetzt den Bumerang-Effekt der eigenen Taten fürchten. Vor allem aber sorgen sie sich nicht wirklich um Russland, sondern um sich selbst. Denn sie behindern sich. Der Kopf will nicht zulassen, dass die Hand, in der sie die Lösung haben, diese auch einsetzt. Weiterlesen

Ein Aufruf, aber noch kein Ruck

Ein Aufruf geht durch die bundesrepublikanische Welt. Prominente aus Politik, Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft wagen es, die Bundesregierung, den Bundestag und die Medien an ihre Pflicht zu erinnern. Das kommt bei den Selbstherrlichkeiten nicht gut an. Und so wurde der Aufruf in den Medien erst ausgiebiger erwähnt, als es einen „Gegenaufruf“ gab. Da lohnt es sich schon, die Inhalte genauer zu betrachten. Weiterlesen

Ebola und kein Ende

Die Konflikte in der Welt stehen im medialen Wettlauf. ISIS, Syrien, Ukraine, Embargopolitik und die jeweiligen veröffentlichten Meinungen darüber konkurrieren mit Hungersnöten und Krankheiten.

Wir haben schon lange nichts mehr von Ebola gehört. Oder kommt uns das bei der täglichen Flut von gleichen Meldungen nur so vor? Das „Handelsblatt“ verhindert erfolgreich, dass dieses Thema in Vergessenheit gerät und präsentiert uns anschauliche Grafiken. Weiterlesen