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Unwidersprochene Geschichtsklitterung bemängelt

In einem am Abend des 07. Januar 2015 in den ARD-Tagesthemen ausgestrahlten Interview hat der ukrainische Ministerpräsident Arseni Jazeniuk die Bundesrepublik um Hilfe gebeten. Weder die Journalistin Pinar Atalay, die das Interview mit ihm führte, noch Bundeskanzlerin Angela Merkel, mit der er sich am nächsten Tag traf, oder irgendeine andere Stelle der Bundesregierung zu einem späteren Zeitpunkt gingen auf seine skandalöse Behauptung ein: „Wir alle erinnern uns gut an die Invasion der Sowjetunion in Deutschland und die Ukraine.“ (Interview bei 1:12 min)

Zwei Tage ist nichts passiert. Es scheint niemanden gestört zu haben, dass Jazeniuk mal eben die Geschichte des Zweiten Weltkriegs für seine Propaganda passend schreiben wollte. Dann hat das russische Außenministerium eine offizielle Protestnote an die Bundesregierung geschickt. Weiterlesen

Und sie haben doch kurze Beine, die Lügen der Propaganda

Ist es eine Tragödie oder eine Komödie? Es mutet tragikomisch an, wie die ersten unserer regierungsnahen parteiengesteuerten Medien mit dem Dilemma ihrer eigenen Berichterstattung umgehen. Da geben sie sich monatelang große Mühe, ein klares und möglichst einfaches Feindbild aufzubauen. Der dozierende Zeigefinger wird kaum noch gesenkt. Vermutungen und Unterstellungen werden dem Kunden als Wahrheit präsentiert. Es werden zum scheinbaren Beleg der Lügen Berichte erfunden, Reportagen gefälscht oder sogar behauptet, es lägen Beweise vor, aber die könne man nicht präsentieren ohne sich selbst zu entlarven. In der ganzen Propagandamaschinerie greift ein Rad ins andere. Und nur einer spielt nicht mit. Der Feind. Was nun? Weiterlesen

Aktueller Journalismus 4

Der amtierende ukrainische Präsident Poroschenko spricht mit Putin. Die Zeichen stehen auf Entspannung. Und das trotz der NATO-Manöver im Nicht-Mitgliedsland Ukraine, das „rein zufällig“ gerade ein Unruheherd ist mit Gefahrenpotential für die ganze Welt. Trotz der Verstärkung der Präsenz des russischen Militärs an den Grenzen des eigenen Landes als Antwort darauf.  Weiterlesen